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Allgemeine Infos zur Duschwanne

Schon die alten Griechen benutzten echte Duschen mit Wasserbehältern oder Wasserzuleitungen. Doch bis die Duschen allgemein benutzt wurden dauerte es noch extrem lange. Das Militär war dann aber der Auslöser zum Bau von Duschen. Denn als ökonomische Hygienemaßnahme wurde das Duschen in den Kasernen eingeführt. Hier mussten sich jedoch extrem viele Menschen in möglichst kurzer Zeit waschen. Da bot sich das Duschen in großen Sammelbädern geradezu an. Deshalb sorgte das preußische Militär in seinen Kasernen, mit dem Einbau von Großraumduschen für die weitere Akzeptanz.

duschwanne

Während die Menschen früher einmal die Woche ihrem Badetag frönten, wird gerade für die tägliche Körperpflege das Duschen immer wichtiger. Nicht zuletzt, weil es deutlich sparsamer mit der Ressource Wasser und Energie umgeht. So wird bei der täglichen vier Minuten Dusche ca. 80 l Trinkwasser verbraucht. Ein Bad in der Wanne hingegen verbraucht fast die doppelte Menge Wasser. So liegt der Energieverbrauch der für die Körperpflege in den meisten deutschen Privathaushalten benötigt wird schon an zweiter Stelle hinter dem Heizen. Baden benötigt im Vergleich zum Duschen etwa die dreifache Menge an Energie. Wer duscht statt in die Badewanne zu steigen schützt daher die Umwelt und seinen eigenen Geldbeutel.

Zudem wird Wohnraum immer teurer. Daher gibt es schon eine ganze Reihe Wohnungen, die nur noch über eine Duschmöglichkeit verfügen. Allerdings bietet auch eine Duschwanne ein vielfältiges Größen-Spektrum an. Das beginnt bei der Tiefe, die früher im Schnitt bei 15 cm lag. Heute gibt es bis hin zur bodenbündigen Duschenwanne für jeden Anspruch die Richtige. Bei der bodenbündigen Duschwanne droht zwar eine kleine Überschwemmung, dafür sind keine Stolpersteine vorhanden. Außerdem ist diese Duschwanne barrierefrei zu betreten und somit auch ausgezeichnet für Behinderte nutzbar.

Nicht zuletzt kann auch zwischen quadratischen oder rechteckigen Modellen gewählt werden. Hierbei sind Maße zwischen 70 cm und 120 cm üblich. Wem das nicht reicht hat eine eingeschränkte Auswahl bei Modellen, die bis zu 180 x 90 cm groß sind.

Die moderne Duschwanne ist auch nicht mehr rein weiss, sondern in vielen verschiedenen Designs zu bekommen. Neben den üblichen weiss glänzenden Oberflächen, gibt es schwarze, rote, gepunktete oder gefleckte. Selbst in exotischer Schlangenlederoptik wird die Duschwanne angeboten.

Heutige Duschwannen werden aus Keramik (auch Badkeramik genannt), Mineralguss, Stahl-Email, Sanitäracryl oder Gussasphaltestrich hergestellt. Alle Materialien eignen sich hierfür sehr gut. Es ist eine reine Geschmacks- und Ansichtssache, für welchen Typ von Duschwanne man sich entscheidet. Allerdings kann eine Kombination von Mineralguss mit rutsch hemmenden Kunststoffmatten zur Blasenbildung in der Wannenoberfläche führen.

Egal welche Duschwanne in Einsatz kommt, wichtig ist die richtige Pflege. Nach jedem Duschen sollte sie gereinigt und getrocknet werden. Damit sich dann auch kein Schimmel, vor allem an den Rändern, bildet ist eine gute Belüftung zwingend erforderlich.